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Schlaflexikon

Datum:  04.05.2016 12:34:26

Schlafen Sie sich schön!

postimage
Fragt man Prominente nach der Quelle ihrer Schönheit, so wird regelmäßiger Schlaf meistens an erster Stelle genannt. Die Kosmetikindustrie macht sich diese Aussage zu Nutze und vermarktet Produkte, die im Schlaf angeblich ihre volle Wirkung entfalten können. Ganze Diäten basieren auf dem Prinzip „Schlank im Schlaf“. Steckt dahinter nur eine Marketingstrategie oder kann sich unsere Nachtruhe tatsächlich auf unsere Attraktivität auswirken?

Unsere Haut regeneriert in der Nacht


Eine schlaflose Nacht spiegelt sich am nächsten Morgen direkt in unserem Gesicht wider. Die Lider sind geschwollen, es zeichnen sich Ringe unter den Augen ab und die Haut wirkt fahl und blass. Das liegt daran, dass in unserer Tiefschlafphase das Wachstumshormon Somatropin ausgeschüttet wird, welches auch für die Regeneration der Hautzellen zuständig ist – fehlt es, so ist die Haut dünner und Falten oder Äderchen unter den Augen treten deutlicher hervor. Zudem erweitern sich im Schlaf unsere Blutgefäße, sodass Nährstoffe besser transportiert werden können. Auch dadurch wird die Faltenbildung reduziert. Unsere Haut wirkt also nach einer erholsamen Nacht insgesamt glatter und frischer.

Lässt sich dieser Effekt durch spezielle Nachtcremes und ähnliche Produkte noch verstärken? Schlafforscher Jürgen Zulley von der Universität Regensburg hält dies durchaus für möglich. Durch die Regenerationsprozesse unserer Haut können Kosmetika in dieser Zeit besser einziehen und wirken.

Schlafmangel lässt uns ungesund aussehen


Unterschiedliche Studien untermauern diese Ergebnisse. So fanden Wissenschaftler des Skin Study Centre an der Universität Ohio heraus, dass Schlafmangel die Haut altern lässt. In ihrem Experiment wurden 30 erholte Frauen im Alter von 30-49 Jahren mit einer Kontrollgruppe verglichen, die nur schlecht geschlafen hatte. Bei den Teilnehmern der letzten Gruppe traten häufiger feine Linien, ungleichmäßige Pigmentierung und schlaffe Haut auf.

In einer weiteren Studie des schwedischen Karolinska Institutet sollten Beobachter die Gesichter von insgesamt 23 Probanden auf ihr attraktives und gesundes Äußeres hin bewerten. Eine Gruppe von Probanden durfte normal schlafen, während die zweite für 31 Stunden wach bleiben musste. Die Beobachter erhielten Fotos der Probanden in zufälliger Reihenfolge. Dabei wurden die müden Probanden als weniger attraktiv und als ungesünder wahrgenommen. Ein Ergebnis der Studie ist demnach, dass Menschen ihrem Gegenüber ansehen, ob es an Schlafmangel leidet – noch viel interessanter ist allerdings die Erkenntnis, dass Ärzte bei der Diagnose ihrer Patienten sich auch an deren Aussehen orientieren. Weitere Studien sollen ermitteln, inwiefern sich dies auf klinische Entscheidungen auswirkt.

Hormonelle Veränderungen begünstigen Übergewicht


Die Beziehung zwischen Stoffwechsel und Schlaf wurde bereits in einem anderen Blogbeitrag beleuchtet. Wenn wir einschlafen, schüttet unser Organismus vermehrt das appetitzügelnde Hormon Leptin aus – so halten wir es in der Nacht auch problemlos zehn Stunden ohne Essen aus. Je weniger wir jedoch schlafen, desto eher verschiebt sich die Balance zwischen der Leptin-Konzentration und dem hormonellen Gegenspieler Ghrelin, der den Hunger anregt. Umso mehr greifen wir also am nächsten Morgen beim Frühstück zu.

Schlafmangel macht zudem träge, was meistens dazu führt, dass man sich über den Tag hinweg weniger bewegt. Die zusätzlichen Kalorien, die man aufgrund des erhöhten Ghrelingspiegels zu sich genommen hat, wird man also umso schwieriger wieder los.

Ihre Basis für rundum schönen Schlaf


Erholsamer Schlaf tut Ihrem Körper gut – und das strahlen Sie am nächsten Morgen auch aus. Um in der Nacht durchschlafen zu können, lassen Sie sich am besten von unseren Tipps für die richtige Schlafhygiene inspirieren.
Aber nicht nur die Schlafumgebung, sondern auch die Schlafunterlage sollte eine optimale Basis für Ihre Erholung bieten können. Mit einem Bettsystem von dormabell sind sie hier auf der sicheren Seite. Gemeinsam mit dem Ergonomie Institut München Dr. Heidinger, Dr. Jaspert & Dr. Hocke GmbH haben die Schlaf-Experten das dormabell MessSystem 2.0 entwickelt. Mit diesem ausgeklügelten Instrument lassen sich optimal aufeinander abgestimmte Unterfederungen, Matratzen und Kopfkissen aus dem Bettsystem dormabell Innova zusammenstellen. Passend zu Ihren individuellen Bedürfnissen finden Sie hier also ein Bett, das sich perfekt für Ihren Schönheitsschlaf eignet.

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